Mittels einer EU-Verordnung droht unseren Tierheilpraktikern (und später vielleicht auch den Humanheilpraktikern) ggfls. das "AUS".

Die Europäische Kommission hat dem Europäischen Parlament und dem Rat über Tierarzneimittel einen Vorschlag zur Novellierung/Ablösung des bisher geltenden Rechtes für Tierarzneimittel vorgelegt. Der eigentliche Zweck der EU-Verordnung ist die Eindämmung von Antibiotika-Gaben an unsere Nutztiere - dies wird endlich Zeit und ist klasse.

Aber: Offenbar durch gute Lobby-Abeit der Arzneimittelhersteller droht ein Generalangriff auf die regulative Medizin. Unsere Heilpraktiker befürchten, daß sie mit der Gesetzwerdung dieser Verordnung Kräuter, Homöopathika und Ergänzungsfuttermittel nicht mehr vertreiben können, da jede Subtanz/jedes MIttel eine Arzneimittelzulassung für jede Tierart benötigt. Damit verlieren unsere Heilpraktiker den Boden Ihres Handels.

Die Kooperation deutscher Tierheilpraktiker e.V. hat an den Deutschen Bundestag eine Petition gerichtet, mit dem Ziel, die EU-Verordnung derart zu modifizieren, daß die bisherige Arbeit der Heilpraktiker weiter möglich bleibt.

Detailinformationen unter:

www.barfers.de

http://kooperation-thp.de/Verband-Kthp/Aktuelles/EU-will-Arzneimittelrecht-fuer-Tiere-novellieren

Die Mitzeichnungsfrist beim Deutschen Bundestag für diese Petition endet leider schon übermorgen, am 24.02.2016. Die Zeit drängt, leider.

Offenbar benötigen wir ein Quorum von 50.000 Mitunterzeichnern. Laut Seite des Bundestages haben aber bisher erst knapp über 40.000 Personen gezeichnet.

Hier ist der Link zum Deutschen Bundestag Petition 61871

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2015/_10/_28/Petition_61871.nc.html

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2015/_10/_28/Petition_61871.mitzeichnen.html

 

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